Solaranlagen

Regeneratives Heizen mit Solaranlagen

Regenerative Energien stehen auch im Mittelpunkt des Heizens. Vor allem die Solarthermie ist dabei in den letzten Jahren immer mehr zum beliebten Heizungssystem geworden. Und das auch, weil diese Systeme bezuschusst werden. Der Vorteil für Sie liegt also auf der Hand: Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen ist Solarenergie immer vorhanden. Außerdem ist die Energie kostenlos und klimaneutral. Einen Großteil Ihres Bedarfs an Wärmeenergie können Sie auch in unseren Breiten mit Sonnenenergie abdecken.

Solarheizung

So geht es mit der Solarthermie

Einige Voraussetzungen muss Ihr Objekt mitbringen, damit Sie die regenerative Energie einer Solaranlage nutzen können. Damit Sie die Solarheizsysteme wirtschaftlich in Deutschland betreiben können, sind ausreichend große Fläche notwendig, auf denen Sie die Sonnenkollektoren anbringen können. Dabei darf nicht die Gefahr bestehen, dass diese durch Bäume oder angrenzende Gebäude verbaut oder verdeckt werden. Eine Dachfläche ist deshalb die beste Lösung. Die Ausrichtung der Dachfläche sollte in Richtung Süden, Südost oder Südwest sein, der Neigungswinkel muss zwischen 20 und 60 Grad betragen. Nur dann werden Sie die Kollektoren optimal nutzen. Außerdem muss die Dachfläche von einem Statiker geprüft werden. Bei einer Solaranlage ist die richtige Planung der beste Garant für eine optimale Nutzung.

Wie funktioniert eine Solarheizanlage ?

Um mit Sonnenenergie heizen zu können, brauchen Sie die Kollektoren, einen Solarspeicher und eine Steuerungseinheit. Über die Kollektoren wird Wasser erwärmt. Mittels Wärmetauscher wird die Wärme an das Wasser im Pufferspeicher gegeben. Dieser stellt die Wärme dann zur Verfügung. Oft kann im Sommer das gesamte Brauchwasser, dass in einem Haus benötigt wird, von der Solarthermie geliefert werden. Der Pufferspeicher ist notwendig, um auch in Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint, Wärme speichern zu können und in das Heizsystem abgeben zu können. Mit einer Solaranlage können Sie fast jedes Heizungssystem unterstützen. Über eine automatische Steuerung wird geregelt, dass das Zusatzsystem einspringt, wenn die Solaranlage nicht mehr ausreicht und nicht genügend Wärme liefert. Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sorgen dafür, dass die Temperatur begrenzt wird, sodass ein unvorhergesehener Druckanstieg reguliert werden kann.

Was müssen Sie beachten ?

Ein Solarheizsystem lässt sich in unseren Breiten nicht als alleinige Heizung betreiben. Die Solaranlage können Sie nur als Kombi-System betreiben und so einen Teil der Kosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung einsparen. Mit der Solaranlage lassen sich bis zu 65 Prozent der Energiekosten einsparen. Je nach individuellen Gegebenheiten können die Werte sich verändern. Vorteilhaft ist, dass die Solaranlagen gefördert werden und Ihnen die Finanzierung so erleichtert wird. Für die Aufstellung des Solarspeichers benötigen Sie etwas Platz. Die Aufstellung kann im Keller aber auch in jedem anderen Raum erfolgen.

Solarheizsysteme regelmäßig warten

Heutige Sonnenkollektoren haben eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren, meist auch länger. Damit sich die Anlage auf Dauer amortisiert, sollten Sie die Anlage regelmäßig warten lassen. Auch wenn die Anlagen als relativ wartungsarm und störungsunempfindlich gelten. Jährlich sollten Sie eine Inspektion durchführen, aller zwei Jahre eine umfangreiche Wartung. Je nach Hersteller können unterschiedliche Wartungsintervalle angegeben sein. Bei der Wartung werden Regler, Dichtungen, Anschlüsse und Fühler geprüft und die Effizienz des Solarspeichers kontrolliert. Lassen Sie die Solaranlage von einem Fachmann prüfen, denn nur dieser kann Störquellen schnell aufdecken und beseitigen.

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